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Image by Johannes Krupinski

KLIC.2.go
Kompetenzverbund Life Sciences.Ruhr

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Intelligente Spezialisierung

Das Projekt KLIC.Ruhr zielte darauf ab, ungenutzte Potenziale in der Life-Science-Branche im Ruhrgebiet zu erschließen. Es wurde eine Sharingplattform aufgebaut, durch die Spezialgeräte und Dienstleistungen effizient genutzt werden können, was teure Investitionen in den Gründungsprozess reduziert und mehr Hightech-Gründungen ermöglicht. Im Nachfolgeprojekt KLIC.2.go wird nun eine gezielte Spezialisierung und regionale Ausweitung des Kompetenzverbundes angestrebt, wobei die Bioprozesstechnik und Bioanalytik im Fokus stehen. Der BioIndustry e.V., die MedEcon Ruhr, das Kompetenzzentrum Bio-Security und die Hochschule Hamm-Lippstadt sind Projektpartner, die ihre Kompetenzen einbringen. Das Projekt wird über EFRE.NRW durch Gelder der Europäischen Union und des Landes NRW unterstützt.

KLIC.2.go

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Kompetenzverbund Life Sciences

Nach wie vor verfügt das Ruhrgebiet über nicht ausgeschöpfte Potenziale, sowohl im Gründungs- als auch im Patentbereich. Mit dem Projekt KLIC.Ruhr – Kompetenzverbund Life-Sciences.Ruhr hat der BioIndustry e.V. in der vergangenen EFRE-Förderperiode 2014-2020 die Life-Science Branche im Ruhrgebiet adressiert, um den Transfer von Bedarfen der Wirtschaft in die Wissenschaft und den Transfer von wissenschaftlichem Know-how aus Forschungsprojekten in die Wirtschaft zu systematisieren und zu kanalisieren. BioIndustry hat dabei eng mit den Technologiezentren der Region zusammengearbeitet, die an dieser Schnittstelle über eine herausragende Kompetenz mit unterschiedlichen Schwerpunkten verfügen. Neben Coaching- und Matchingveranstaltungen für Wissenschaftler, Start-ups und Gründungsinteressierte war das Herzstück des Projektes KLIC.Ruhr der Aufbau einer Sharingplattform. Diese Plattform erlaubt, nicht genutzte Kapazitäten an Spezialgeräten oder spezielle Dienstleistungen an Universitäten und Forschungseinrichtungen einzusehen und unbürokratisch zu buchen. Durch die Sharingplattform können teure Investitionen in Spezialgerätschaften vermieden und eine effiziente Nutzung der bereits vorhandenen Gerätschaften erzielt werden. Somit kann auch insbesondere das hohe Anfangsinvestment im Gründungsprozess deutlich reduziert werden, da auf die Anschaffung teurer Spezialgeräte verzichtet werden kann. Langfristig können so mehr Hightech-Gründungen in der Region realisiert werden.

Im Nachfolgeprojekt KLIC.2.go soll nun eine gezielte Spezialisierung und räumliche Ausweitung des Kompetenzverbundes erreicht werden. Die erfolgreiche Einführung der Sharingplattform soll regional ausgeweitet und mit weiteren Transferformaten verknüpft werden. Während die Konsortialführung erneut beim BioIndustry e.V. liegt, sind im Projekt KLIC.2.go die MedEcon Ruhr, das Kompetenzzentrum Bio-Security, sowie die Hochschule Hamm-Lippstadt als weitere Projektpartner beteiligt, die ihrer jeweiligen Kompetenz entsprechend unterschiedliche Schwerpunkte im Projekt bearbeiten.

Im Sinne einer bioökonomischen Spezialisierung wird ein Projektschwerpunkt in der Bioprozesstechnik verankert sein. Hierzu soll ein Bioprozesstechnik-Kataster erstellt werden, welcher die vorhandenen Bioprozesstechnik und Downstream Processing Kapazitäten, sowie die dahinter liegenden wissenschaftlichen Kompetenzen in der Region Ruhr/Westfalen transparent darstellt und deren Zugänglichkeit zeigt. In einem weiteren Schritt soll der Kataster an die vorhandene Sharingplattform angebunden werden.

Ein zweiter Fokus von KLIC.2.go ist der Bereich Bioanalytik, welcher die Chance bietet, neben dem wissenschaftlich-wirtschaftlichen Wissenstransfer auch wissenschaftlich-medizinische Potentiale zu erheben und zu nutzen. In diesem Projektteil wird die MedEcon federführend agieren. Der Aufbau und die Vorhaltung moderner und leistungsfähiger Laborausstattungen ist im eng geschnürten Rahmen der Krankenhausfinanzierung leichter durch eine verbesserte Auslastung innovativer klinisch-industrieller Partnerschaften zu realisieren. In KLIC.2.go sollen solche interdisziplinären Partnerschaften entwickelt werden um langfristig mehr Ideen aus der Wissenschaft/Klinik in die Wirtschaft und die Bedarfe aus der Wirtschaft in die Wissenschaft/Klinik zu tragen.

KLIC.2.go befindet sich in der finalen Begutachtung und wird vorraussichtlich in Q2/2024 starten können.

Dieses Projekt wird durch Mittel der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt

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