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20.09.2018 Von: Uwe Seidel

20.09.2018: Fachkunde BioStoffV Modul I

Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten ohne Schutzstufen-zuordnung sowie Tätigkeiten der Schutzstufe 1 und 2 in Laboren, Versuchstierhaltungen und der Biotechnologie Fortbildungsveranstaltung nach § 2 Nr. 11 BioStoffV


 

Seit Juli 2013 ist die novellierte Biostoffverordnung in Kraft. Dies hat zahlreiche Änderungen, u.A. wegen der darin umgesetzten Nadelstichrichtlinie der Europäischen Union, für Arbeitgeber und verantwortliche Personen zur Folge, in deren Verantwortung mit Biostoffen gearbeitet wird. So sind die Kriterien zur Gefährdungsbeurteilung für Arbeiten ohne Schutzstufenzuordnung oder Arbeiten der Schutzstufe 1 und 2 konkretisiert worden. Darüber hinaus fordert der europäische Gesetzgeber beim Umgang mit Biostoffen eine Verstärkung des Sicherheitsbewusstseins. Dem sollte in diesem Kurs insgesamt Rechnung getragen werden.

 

Der Kurs richtet sich an Arbeitgeber sowie diejenigen Personen, die für den Arbeitgeber die Aufgabe der Gefährdungsbeurteilung übernehmen. Erfasst werden die Bereiche, in denen ohne Schutzstufenzuordnung gearbeitet werden kann (Abwasser-und Abfallwirtschaft, Land-und Forstwirtschaft, Reinigungs-und Sanierungsarbeiten, Biogasanlagen sowie die Veterinärmedizin). Ferner werden Laboratorien, Versuchstierhaltungen und Einrichtungen der Biotechnologie erfasst, soweit diese Arbeiten auf der Schutzstufe 1und Schutzstufe 2 - einschließlich Arbeiten mit Organismen der Risikogruppe 3** - durchführen. Mit zahlreichen praktischen Beispielen wird auf die einzelnen Fallgruppen eingegangen.

 

Der Kurs erfüllt die Kriterien einer Fortbildungsveranstaltung nach § 2 Nr. 11 BioStoffV.

 

Referenten

Dr. Ursula Fornefeld-Schwarz, Ruhr-Universität Bochum

Dr. Petra Kauch, AGCT

Dr. Kirsten Bender, AGCT