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17.12.2014 Von: Uwe Seidel

Wittener Gründerpreis Medizinwirtschaft geht an das Team „sens4life“

Gesundheitsmonitoring mit Biomarkern aus dem Atem


Im Rahmen des bundesweit einzigen Businessplan-Wettbewerbes speziell für die Medizinwirtschaft der Startbahn Ruhr GmbH und des Verein pro Ruhrgebiet wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im excenterhaus Bochum am 12.12.2014 der „Wittener Gründerpreis Medizinwirtschaft“ als Sonderpreis vergeben. Neben 5.000 Euro Preisgeld bietet der vom Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum (ZBZ) und der Sparkasse Witten gestiftete Sonderpreis sechs Monate mietfreie Raumnutzung im ZBZ, kostenfreie Beratungsleistungen und weitere Netzwerkzugänge.

 

Ausgezeichnet wurde das Team sens4life mit der Entwicklung und geplantem Vertrieb von Sensorik-/Diagnostiksystemen für Biomarker aus dem Atem zur nicht-invasiven Früherkennung und mobilen Therapie- sowie Gesundheitsüberwachung. Atemgassensorik wird so zum Patienten gebracht und für Gesundheitsmonitoring (z. B. von Laktoseintoleranz) mobil nutzbar gemacht. Der Atem wird bereits zunehmend zur Krankheitsdiagnostik analysiert. Mit ihrem mobilen System wollen die Gründer Christiane Schüle und Thomas Eisenbeis die Lücke zur zeitaufwendigen Diagnostik mit teuren Verfahren, die heute schon Krebs und viele andere schwerwiegende Krankheiten (z. B. Diabetes über Aceton) aus dem Atem nachweisen können, schließen.

 

„Die Teilnahme am Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft hat uns unserem Ziel wieder einen Schritt näher gebracht. Als Ausgründung der Uni Düsseldorf/Materialwissenschaft/Physik ist der Weg aus der Forschung zum medizintechnischen Marktprodukt eine Herausforderung, die wir gerne annehmen, aber nur im Team und mit weiteren Unterstützern wirklich schaffen können. Die zusätzliche Anerkennung unseres Engagements durch den Wittener Gründerpreis Medizinwirtschaft gibt uns weiteren Rückenwind, unsere Geschäftsidee konsequent weiter zu verfolgen.“ so Christiane Schüle, die als Chemikerin und Wirtschaftschemikerin mehr als 10 Jahre Erfahrung in Führung, Innovationmanagement, Bewertung/Verwertung von Schutzrechten, Start-up-Aufbau und Neuen Geschäften bei der Henkel AG & Co. KGaA mitbringt. Schüle und Eisenbeis, studierter Mechatroniker und Elektrotechniker mit 3 Jahren Industrieerfahrung, ergänzen sich mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen bei der Umsetzung dieser Geschäftsidee optimal. Für deren Umsetzung sehen die beiden das ZBZ am Campus der privaten Universität Witten/Herdecke als einen idealen Unternehmensstandort mit kurzen Wegen - auch zu anderen Forschungseinrichtungen der Region.

 

Klaus Völkel, Geschäftsführer des ZBZ und Wirtschaftsförderer: „Der Preis bietet uns die Möglichkeiten, innovative Gründer auf den Standort Witten und das ZBZ aufmerksam zu machen. Mit dem ersten Wittener Gründerpreis kam ELISCHA ins ZBZ und ist mittlerweile mit seinem Produkt am Markt. Wo wir können werden wir auch sens4life bei der Unternehmensentwicklung unterstützen.“ Seit dem Sommer haben sich fünf neue Unternehmen im ZBZ angesiedelt. Zunächst jeweils mit ein bis zwei Personen, Wachstum nach oben offen.

 

Das ZBZ in Witten ist ein stark vernetzter Spezialstandort für Unternehmen und Projekte aus dem Bereich der biowissenschaftlichen und zahnmedizinischen Forschung und Entwicklung. Nähere Infos: www.zbz-witten.de.

 

Ansprechpartner für weitere Informationen:

 

Nicola Henning, henning@zbz-witten.de 
Zahnmedizinisch-Biowissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten GmbH
Alfred-Herrhausen-Str. 45, 58455 Witten, Tel.: 0234 435950

 

Christiane Schüle, sens4life@t-online.de
Gründerteam sens4life, Tel.: 0173 6033241