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06.01.2015 Von: Erika Sahrhage

Branchentreff bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH in Oelde ein voller Erfolg


Über 20 Mitglieder und Freunde des BioIndustry e.V. trafen sich am 20. November 2014 bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH. Neben drei Impulsvorträgen stand eine Unternehmensführung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Programm.

Thomas Homann als Gastgeber und Vertreter der GEA Westfalia stellte sein Unternehmen vor, das bereits 1893 als Hersteller von Milchzentrifugen gegründet wurde. Seitdem hat das Unternehmen eine respektable Entwicklung genommen: GEA ist zu einem der weltweit führenden Hersteller von Maschinen und Prozesstechnik im Bereich der mechanischen Trenntechnik herangewachsen. Geschäftsfelder sind nicht nur die Molkereitechnik sondern auch der Bereich Chemie, Pharma und Biotechnologie.

Einen spannenden Einblick in die Prozessoptimierung gab Dr. Jürgen Schnellmann von der Thescon GmbH. Er machte auf anschauliche Weise deutlich, wie wichtig die Organisation von Abläufen und Prozessen ist und wie dies einen entscheidenden Einfluss auf die Effizienz der Geschäftsprozesse hat.  Dr. Schnellmann machte dies u.a. deutlich am Beispiel der zukünftig lückenlosen Rückverfolgung und Sicherung von Arzneimitteln.

Prozesse in der Bioenergie war das Thema des Beitrags von Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg vom Fraunhofer UMSICHT. Er stellte dar, dass die Bioenergie für die Gewinnung von Energie in der Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten muss, wenn der Anteil der fossilen Energie und der Atomenergie sinkt. Anhand von Beispielen führte er aus, wie die Prozesse der Bioenergie effektiver gestaltet werden können. Eine Tatsache wurde deutlich: In der Nutzung von Bioenergie steckt viel Potenzial, weitere Forschung auf dem Gebiet zahlt sich aus.

Der abschließende Rundgang durch die neue Produktionshalle der GEA Westfalia rundete den Nachmittag ab. Ludger Reckmann, Werksleiter Oelde der GEA Westfalia Separator Group, stellte die neue Fertigungsanlage vor, die 2012 in Betrieb genommen werden konnte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Einblick in eine komplexe und hochmoderne Produktion. „Dadurch können wir Prozess- und Produktionskosten optimieren und die globale Marktführerschaft festigen“, erläuterte Ludger Reckmann die Notwendigkeit der stetigen Innovation und Optimierung.

Die Anwesenden waren sich einig, dass sich die Anreise nach Oelde gelohnt hat. Der BioIndustry e.V. plant für 2015 weitre Branchentreffs sowohl im Ruhrgebiet als auch in Ostwestfalen-Lippe.